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K.u.k Linie

Dieses Thema im Forum "Fotos , Alben & Postkarten" wurde erstellt von radetzky, Okt. 3, 2009.

  1. Ruhrpottpreuße

    Ruhrpottpreuße Supermoderator / Ehrenmitglied Mitarbeiter AbzeichenSumoSpo

    Reicht die Qualität?
     
  2. radetzky

    radetzky <span style="color: blue;">Supermoderator / Ehrenm AbzeichenAdmin

    danke ! passt!
     
  3. radetzky

    radetzky <span style="color: blue;">Supermoderator / Ehrenm AbzeichenAdmin

    Servus!
    War gerade beim Sortieren meiner Feldbahnfotos.
    Meine Fotos der Pferdefeldbahn.
    Foto 1 Pferdefeldbahn vor der Kirche in Lukawice - März 1917
    Foto 2 Feldbahn Manastirek
    Foto 3 Krankentransport a.d. Piave 1918
    Foto 4 Transport von beschlagnamten Kupfer
    bahn4_t.jpg bahn7_t.jpg bahn16_t.jpg bahn5_t.jpg
    Gruß
    Walter

    Pferdefeldbahnen sind Schmalspurbahnen, welche aus eigens angefertigten Geleisstücken erbaut und mit besonders konstruierten, mit Pferden bespannten Wagen befahren werden. Sie werden in der Regel eingleisig gebaut. Sie haben vornehmlich den Verpflegungsnachschub zu besorgen, obwohl auf ihnen auch Artilleriematerial, Munition, Baumaterialien aller Art, dann Kranke und Verwundete befördert werden können. Die Pferdefeldbahnen werden in der Regel fortlaufend numeriert und führen dann dementsprechend die Bezeichung: "K.u.k. Feldbahn Nr. . . ." Jede Pferdefeldbahn hat annähernd alle 5 km eine Station; 30 km bilden eine Sektion. Die Sektion bildet die Dispositionseinheit. Längs jeder Pferdefeldbahn wird zu Betriebszwecken eine Telephonlinie erbaut.
     
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  4. radetzky

    radetzky <span style="color: blue;">Supermoderator / Ehrenm AbzeichenAdmin

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  5. radetzky

    radetzky <span style="color: blue;">Supermoderator / Ehrenm AbzeichenAdmin

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  6. Deichkind

    Deichkind Supermoderator / Ehrenmitglied AbzeichenMod

    Schöne Zusammenstellung. Jüngst war in der Bucht ein Foto eines kuk Schienen-Lkws.
    Aber das ist dann wieder eine andere Geschichte.
    Gruß,
    Deichkind
     
  7. Ruhrpottpreuße

    Ruhrpottpreuße Supermoderator / Ehrenmitglied Mitarbeiter AbzeichenSumoSpo

    Servus Walter!
    Vielen Dank für die schönen Bilder! Bei den Weiten des Ostens können einem die Pferde richtig leid tun.
     
  8. radetzky

    radetzky <span style="color: blue;">Supermoderator / Ehrenm AbzeichenAdmin

    Servus!
    Mich würde interessieren, ob es ähnliches auch in Deutschland gegeben hat?
     
  9. radetzky

    radetzky <span style="color: blue;">Supermoderator / Ehrenm AbzeichenAdmin

    Na dann die andere Geschichte . . .

    Der Schienenwagen System Büssing unterscheidet sich von einem gewöhnlichem Lastauto dadurch, daß auf die Räder Spurkränze gesetzt werden können, die das Fahren auf Schienen ermöglichen.
    Vierzylinder Motor mit 35 Pferdekräften, Tourenzahl 800. Der Antrieb erfolgt mittels Ketten auf das Hinterrad. Vorderräder sind nicht angetrieben.
    Geschwindigkeiten nach vorwärts.
    1. Geschwindigkeit 4 – 5 km.
    2. „ 10 - 12 km
    3. „ 15 - 18 km
    4. „ 20 - 25 km.

    Geschwindigkeit nach rückwärts: 3 – 3.5 km.
    Gebremste Räder: beide Hinterräder.
    -------------------------------------------------------
    Auszug aus einem Bericht über Schienenautos.
    27.IV.1915
    Die bis jetzt im Verkehr gestandenen Schienenautos haben trotz der grossen Beanspruchung vorzüglich entsprochen.
    Es wurden täglich 200 bis 300 Tonnen an Verpflegung und Munition befördert und zka 50 bis 100 Verwundete und Kranke transportiert.
    Die Züge bestanden aus 5 zerlegbaren Lories, deren Tragfähigkeit meistens voll ausgenützt war und es wurde mit einer Geschwindigkeit von 15 bis 20 km in der Stunde gefahren.
    Das Schienenauto hat in seiner Konstruktion einen grossen Nachteil, es hat nur eine Rückwärtsgeschwindigkeit von 3 km. Für den Rückwärtsgang müsste zumindest noch eine zweite Geschwindigkeit von 10 bis 15 km vorgesehen sein.
    Die Drehscheiben sind zu schwach und nur für das unbelastete Auto bestimmt. Da man die für das nötige Adhäsionsgewicht erforderliche Belastung vor der Umkehrung ohne Zeitvergeudung und Arbeitskraft nicht abladen konnte, so musste für die Drehscheibe ein Schienenkranz als Gleitbahn eingebaut werden. Trotzdem benötigte die Umdrehung des Autos 10 bis 20 Minuten bei einer Arbeitskraft von 15 Männern.

    schienenauto_no5_28_12_2011_1_800.jpg schienenauto3_12_02_2013_800.jpg schienenauto22_15_11_2016_2_900.jpg schienenwagen17_1_800.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: Apr. 7, 2021 um 21:37 Uhr
    Deichkind und dragoner gefällt das.
  10. Deichkind

    Deichkind Supermoderator / Ehrenmitglied AbzeichenMod

    Top!
    D.
     
  11. Maxim

    Maxim Bekanntes Mitglied AbzeichenUser

    Servus Feldmarschall,

    ja gab es, nannte sich deutscherseits "Förderbahn" und wurde ebenfalls mit Pferden, manchmal auch im Mannschaftszug betrieben.

    Das System sah auf dem westlichen Kriegsschauplatz folgendermaßen aus:

    Nachschub (Munition, Pioniergerät, Verpflegung) wurde mit der Vollbahn bis zum Hauptübergangsbahnhof der Parks eines Armeekorps gebracht.
    Je nach Lage befanden sie diese Hauptübergangsbahnhöfe 20km -12 km hinter der Front.
    Das war also für die Bahner schon eine heisse Kiste.

    Von da wurde der Nachschub auf Feldbahnen (Schmalspurbahn,Spurbreite 60cm) umgeladen.
    Die Feldbahnen fuhren nicht mit Dampf sondern mit Benzollokomotiven.
    Die Feldbahnen sollten im allgemeinen bis 2 oder 3 km hinter die Stellungen der Frontdivisionen fahren. Zumindest sollten noch die mittelschweren Batterien der Artillerie direkt mit Munition versorgt werden.

    Von da an ging es mit der Förderbahn bis in die Infanteriestellung.

    Für die Frühjahrsschlacht an der Aisne 1917 wurden allein etwa 600 km Schiene für Schmalspurbahnen verbaut

    Quelle: Prof Dr Blum, Major dR , Eisenbahnwesen,in: Verein deutscher Ingenieure (Hrsg)
    Technische Kriegserfahrungen für die Friedenswirtschaft, Band 2, Berlin 1923, S.855 ff.
     
  12. radetzky

    radetzky <span style="color: blue;">Supermoderator / Ehrenm AbzeichenAdmin

    Herzlichen Dank für die Infos!
    gruß
    walter
     
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