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Deutsches Nahkampfmesser der Friedenszeit (Reichswehr)

Dieses Thema im Forum "Mit Griff & Klinge" wurde erstellt von Gast, Apr. 15, 2007.

  1. Gast

    Gast Gast

    Möchte euch gerne ein schönes Stück vorstellen.

    Deutsches Nahkampfmesser der Zwischenkriegszeit.
    152 mm lange, im Bereich der Spitze zweischneidige Klinge.
    Funktionsloser Zapfen am Knauf stellt "Auge" des Adlerskopfes dar.
    Griffschalen geriffeltes Holz.

    Ein recht häufiges Messer mit einer Gesamtlänge von 264 mm.
    Schwarzlackierte Stahlscheide. Leider ist altersbedingt die ledernen
    Gürtelschlaufe und Sicherungsriemen mit Druckkknopf abgebrochen.
     

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  2. Reibert

    Reibert Bekanntes Mitglied AbzeichenUser

    Servus, Marc !

    Kann mich an die Diskussion zu diesem gegenständlichen Messer im MFF noch sehr gut erinnern.

    Nichtsdestotrotz ein interessantes Stück !

    Grüße, Reibert


     
  3. joehau

    joehau Moderator / Sponsor AbzeichenMod

    'Grabendolch' mit Griff nach Muster KS98 mit Pandurenspitze - WKC

    Dieser Armeedolch ist wahrscheinlich ebenfalls in die Zeit der
    Weimarer Republik einzuordnen. Repräsentative Erscheinung geht
    hier bereits über Funktionalität. Die Klinge hat im Griffstück leichtes
    Spiel, was sich auf eine schwache Vernietung der Angel im Griff
    zurückführen lässt. Das Messer ist dadurch wenig zum Gebrauch
    unter Einsatzbedingungen geeignet.

    Die Grifform ist dem Kurzen Seitengewehr KS98 nachempfunden.
    Eine Aufpflanzvorrichtung ist nicht vorhanden. Der Drücker ist eine
    Attrappe und stellt hier nur das Auge des stilisierten Adlerkopfes dar.
     

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  4. joehau

    joehau Moderator / Sponsor AbzeichenMod

    'Grabendolch' mit Griff nach Muster KS98 mit Pandurenspitze - WKC

    Gesamtlänge: 268 mm
    Klingenlänge: 157 mm
    Klingenbreite: 22 mm max.
    Länge der Scheide: 163 mm

    Hersteller: Weyersberg, Kirschbaum & Cie.

    Stempel: Herstellermarke Köngs- und Ritterkopf auf der rechten Fehlschärfe


    Beschreibung:

    Gefäß aus vernickeltem Stahl mit Griffkopf in Vogelkopfform
    funktionsloser Drücker
    Griff und Parierstange aus einem Stück mit aufgebogenem Arm
    zwei schwarze, gewaffelte Holzgriffschalen, mit zwei Eisennieten vernietet
    einschneidige, blanke Klinge mit Pandurenspitze
    schwarz lackierte Eisenscheide
    lederne Trageschlaufe mit 2 Nieten an der Scheide befestigt
    angenietetes Sicherungsriemchen mit Druckknopf
     

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  5. joehau

    joehau Moderator / Sponsor AbzeichenMod

    'Grabendolch' mit Griff nach Muster KS98 - Anton Wingen

    Weniger schön erhalten und ohne Scheide ist dieser Dolch von Anton Wingen.
    Die Griffschalen sind hier bereits aus Kunststoff gefertigt. Sei es aufgrund
    von Hitzeeinwirkung oder weil die Qualität dieses frühen Kunsstoffes noch
    nicht so langlebig war, sind die Griffschalen stark geschrumpft.

    Die Klingenspitzenform entspricht der weit verbreiteten Form der Armeedolche
    des Weltkrieges, die Klinge ist jedoch vernickelt. Die Angel ist mit dem
    Griff im Inneren schwach vernietet, demzufolge wackelt die Klinge, wie so oft
    bei dieser Konstruktion. Der Drücker ist funktionslos. Auch dieses Stück ist eher
    für repräsentative Zwecke und weniger für den tatsächlichen Einsatz gedacht.


    Gesamtlänge: 260 mm
    Klingenlänge: 150 mm
    Klingenbreite: 22,5 mm max.

    Hersteller: Anton Wingen der Jüngere, Solingen

    Stempel: Herstellermarke 'Ritter' mit A.W. JR. SOLINGEN links auf der Klinge
     

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